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Worauf achten bei der Wahl des Forex-Brokers?

Wer mit Devisen handeln möchte, der muss ein Handelskonto bei einem Forex-Broker eröffnen. Dieser Broker stellt beispielsweise die benötigte Handelsplattform zur Verfügung, um Aufträge erteilen zu können. Mittlerweile gibt es mehr als 30 Forex-Broker, sodass Anleger einen intensiven Vergleich durchführen sollten. Bei der Wahl des passenden Forex-Brokers sollte auf diverse Punkte geachtet werden.

Regulierung und Sicherheit

Ein wichtiger Vergleichspunkt ist die Regulierung des Brokers. Viele Forex-Broker haben ihren Sitz zwar auf Zypern, werden aber dennoch durch die dort zuständige Aufsichtsbehörde CySEC reguliert. Darüber hinaus wird die Sicherheit dadurch bestimmt, ob es eine Einlagensicherung gibt. Hat der Broker seinen Hauptsitz innerhalb der EU, dann werden sowohl CFD- als auch Forex-Geschäfte mit bis zu 20.000 Euro je Kunde abgesichert. Natürlich gilt diese Absicherung nur im Hinblick auf Probleme beim Broker und nicht für Kursverluste.

Die Handelsplattform

Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist ferner die angebotene Handelsplattform. Die Trading-Plattform sollte übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen sein. Wer bereits einmal mit fremden Währungen gehandelt hat, der kennt vielleicht die weltweit führende Handelsplattform MetaTrader 4. Viele Forex-Broker bieten diese Plattform zur Nutzung an, was für einige Trader definitiv ein Vorteil sein wird. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Handelsplattform in der Sprache des Traders zur Verfügung steht.

Betreuung und Kundenservice

Die Betreuung durch den Kundenservice sollte fachlich qualifiziert sein und die Mitarbeiter sollten ferner gut erreichbar sein. Zu den Kommunikationswegen, die heutzutage standardmäßig angeboten werden, gehören Telefon, E-Mail und Live-Chat. Ferner bieten manche Forex-Broker auch einen Rückrufservice an, sodass der Kunde selbst bestimmen kann, zu welchen Zeiten die Mitarbeiter ihn kontaktieren können.

Produktangebot und Konditionen

Bei der Wahl des passenden Brokers sollte ebenfalls auf dessen Produktangebot geachtet werden. Jeder Forex-Broker bietet den Handel mit Währungspaaren an, wobei es deutliche Unterschiede zwischen den Brokern gibt, wie viele Paare gehandelt werden können. So bieten manche Forex-Broker lediglich 20 Währungspaare an, während die besten Broker in dieser Sparte über 70 Währungspaare zur Verfügung stellen. Manche Broker bieten darüber hinaus ebenso den Handel mit CFDs an. Zu den wichtigsten Handelskonditionen, die in einen Brokervergleich einfließen sollten, gehören der maximale Hebel, das Mindestmargin sowie die Mindesteinzahlung, die der Trader auf sein Konto vornehmen muss, bevor mit dem Handel begonnen werden kann.

Der Spread als Kostenfaktor

Die Kontoführung ist bei nahezu jedem Forex-Broker kostenlos, sodass neben den Finanzierungskosten – falls die offene Position über Nacht gehalten wird – der Spread als Kostenfaktor für den Kunden zu beachten sind. Für preissensible Kunden ist es daher wichtig, dass sie sich die veranschlagten Spreads der Broker betrachten, die beispielsweise beim Währungspaare Euro / US-Dollar meistens zwischen ein und drei Pips betragen.

Bonus, weitere Leistungen und Extras

Für viele Trader spielt die Höhe des Bonus eine Rolle, den Neukunden erhalten können. Manche Broker geben feste Prozentsätze an, während der Bonus für Neukunden bei anderen Brokern Verhandlungssache ist. Neben der Handelsplattform bieten zahlreiche Forex-Broker noch weitere Leistungen an, wie zum Beispiel ein kostenloses Demokonto oder den mobilen Handel. Beim Demokonto sollte darauf geachtet werden, dass dieses möglichst zeitlich unbegrenzt nutzbar ist und alle Funktionen des Echtkontos beinhaltet. Zu den Extras, die mitunter den Ausschlag für die Entscheidung für einen Broker geben können, gehören umfangreiche Informationen, Schulungsangebote wie Webinare oder sonstige Hilfsmittel, die dem Kunden das Traden erleichtern.