Skip to main content


Vielen Privatanlegern ist nicht klar, was mit ihrem Depot geschieht, sollte die Bank, bei der dieses geführt wird, in Insolvenz fallen sollte. Dabei sind sie auf der sicheren Seite, denn das Kreditinstitut ist nicht Eigentümer der verwalteten Wertpapiere. Der Anleger hat einen Anspruch auf die Herausgabe der im Depot befindlichen Wertpapiere gegenüber dem Insolvenzverwalter, dem dieser entsprechen muss. Etwas anderes gilt nur, wenn Depotkunden auch Aktien, Anleihen, Zertifikate oder andere Wertpapiere besitzen, die von der insolventen Bank emittiert wurden. Dann müssen die Wertpapiere zwar auch ausgehändigt werden, sind aber wertlos, so dass es zu großen Verlusten kommen kann. Bezüglich der Sicherheit bei der Datenübertagung muss man sich bei Online Depots grundsätzlich keine Sorgen machen. Denn diese Direktbanken arbeiten in der Regel mit Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologie auf dem allerneusten Stand. Darüber hinaus sind Betrügereien in diesem Bereich sowieso kaum möglich, weil Überweisungen immer nur auf das Referenzkonto vorgenommen werden. Natürlich sollte jeder Kunde dennoch darauf achten, dass seine Zugangsdaten sowie Pins und Tans nicht in die falschen Hände geraten.