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Aktien, Optionsscheine, Futures, Zertifikate und andere Finanzderivate können private Anleger nur handeln, wenn sie ein Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut besitzen. Heute kann der Kunde sich zwischen zahlreichen Angeboten von Direkt Banken und niedergelassenen Kreditinstituten entscheiden. Aktive Trader wählen eigentlich immer eine Online Bank, denn so können sie rund um die Uhr und über das Internet von jedem beliebigen Ort aus Käufe und Verkäufe tätigen. Sie verfügen in der Regel über das nötige Fachwissen und sind so gut informiert, dass sie auf die Betreuung durch einen Kundenberater der Bank verzichten können. Dafür profitieren sie von den meist sehr viel günstigeren Gebühren, die für Online Depots erhoben werden. Darüber hinaus können sie sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt schnell und zuverlässig über die Entwicklung ihrer Wertpapiere informieren. Online Depots liefern nicht nur die aktuellen Kurse und die Einstandspreise aller im Depot befindlichen Wertpapiere, sondern auch Informationen über die gesamte Wertentwicklung einschließlich Gewinnen und Verlusten. Auch Angaben zu ausgeschütteten Dividenden, Optionsfristen, geplanten Kapitalerhöhungen und Ähnlichem sind hier zu finden. Andere Kunden, die sich auf dem Gebiet des Wertpapierhandels nicht so gut auskennen, sind auf die Hilfe ihres Kundenbetreuers bei der Hausbank angewiesen. Dafür müssen sie allerdings auch deutlich höhere Kosten in Kauf nehmen. Aufträge zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren geben sie ihrer Bank dann schriftlich oder telefonisch während der Banköffnungszeiten auf. Daraus resultieren immer gewisse Vorlaufzeiten und Verzögerungen, so dass meistens nicht wirklich schnell auf Marktveränderungen reagiert werden kann. Egal, ob man ein Depot bei einer Präsenzbank oder bei einer Direktbank eröffnen möchte, man sollte sich im Vorfeld genau über die Konditionen verschiedener Angebote informieren, denn die Unterschiede hinsichtlich der Kosten für die Depotführung und einzelne Transaktionen sind zum Teil sehr erheblich.